Mallorca – Wild West, Wind und Wellen: Strände – Reportage

In den nächsten Wochen wollen wir euch die schöne Insel Mallorca ein wenig näher bringen. Im März 2015 haben wir hier zehn kühle aber wunderbare Tage verbracht und haben diese Lieblingsinsel der Deutschen aus unseren Blickwinkeln abgelichtet.

Im dritten Teil unserer kleinen Reportageserie über Mallorca reisen wir durch eine Wild West Landschaft und besuchen einige von Mallorcas Stränden.

Zu den anderen Teilen geht es hier:

 

Wer nach Mallorca fährt erwartet natürlich wunderschöne Strände an ruhigen Buchten. Doch seinen Strandurlaub kann man auf der Insel im Mittelmeer in diversen Farben und Formen verbringen … und das nicht nur im Hochsommer.

Wie im Western – Eine Wanderung zur Cala Boquer

Die schönsten Orte sind ja meistens schwer zu erreichen. Im Fall der Cala Boquer stimmt das nur bedingt. Hier ist bereits der Weg zur Bucht einfach nur traumhaft. Er führt vorbei an einer Finca, von der aus man einen grandiosen Blick auf den Norden um Port de Pollença genießt. Weiter geht es durch große Felsentürme in einen lang gezogenen Canyon. Statt auf einer Spanischen Insel wähnt man sich hier in einem Wild West Streifen.

Nach einigen Kilometern auf einem steinigen aber gut begehbaren Weg erahnt man das Meer. Es wird zunehmend windiger und schlussendlich blickt man auf das offene Mittelmeer an der Küste entlang in Richtung Norden. Hier ist der felsige Weg zur Bucht bereits das Ziel.

Cala Boquer - Bucht

 

Kilometerlang nur Sand – Die Bucht von Alcudia

Wer es geruhsamer mag, für den ist die Touristengegend um Alcudia besser geeignet. Im März war hier noch nicht viel los. Man kann sich aber ausmalen wie stark der mehrere Kilometer lange Sandstrand zwischen Port D’Alcudia und Can Picafort in den Sommermonaten wohl bevölkert ist.

Auch ohne prallen Sonnenschein und Temperaturen zum zerschmelzen ist es hier durch das türkisfarbene Wasser und den langsam ins Meer abfallenden Strand wunderschön. An der Bucht finden sich mehrere lange Stege, die in die Bucht reichen und auf denen sich tagsüber die Frühjahrstouristen und in den frühen Abendstunden Fischer tummeln.

Bucht von Alcudia - Steg und Himmel

 

Durch die Dünen – Cala Mesquida

Die Bucht im Nordosten der Insel ist schon etwas besonderes. Nach ein Paar Kilometern Autofahrt auf einer schmalen Landstraße kommt man in einen kleinen Ort, der fast nur aus Hotels besteht. Direkt am Ortsrand beginnt eine Dünenlandschaft, durch die sich einer der vielen Torrents zieht – ein ausgetrockneter Fluss, der bei Regen in den Bergen Wasser führt. Dieser Fluss fließt quer durch die Dünenlandschaft direkt ins Meer.

Damit sich die Dünen an der Cala Mesquida wenigstens etwas vom Touristenansturm erholen können, wurden Stege angelegt, die durch die sandige Landschaft führen. Sie ermöglichen auch die Überquerung des Flusslaufes trockenen Fußes.

Cala Mesquida - Dünen Steg

Die Bucht selbst ist umrahmt von einer Bergkulisse. Nach Osten hin lassen sich die Pinienwälder bis zu den nächsten Buchten um den Ort Cala Ratjada durchwandern. Manche ziehen aber das Surfbrett den Wanderstöcken vor.

Cala Mesquida - Surfer

 

Die Insel im Mittelmeer enttäuscht die hohen Erwartungen an ihre Strände nicht. Auch im Frühjahr kann man sich prächtig in die lagen Sandbänke verlieben, auch wenn die Wassertemperatur noch mit der deutscher Seen vergleichbar ist.

Bucht von Alcudia - Lightwriting

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

WP-Backgrounds Lite by InoPlugs Web Design and Juwelier Schönmann 1010 Wien