Mallorca – Ein Traum von einer Finca

In den letzten Wochen haben wir euch die schöne Insel Mallorca ein wenig näher gebracht. Im März 2015 haben wir hier zehn kühle aber wunderbare Tage verbracht und haben diese Lieblingsinsel der Deutschen aus unseren Blickwinkeln abgelichtet.

Im fünften und letzten Teil unserer kleinen Reportageserie über Mallorca besichtigen wir eine öffentliche Finca, eine alte Grabstätte direkt am Meer und treiben uns ein wenig im ländlichen Mallorca herum.

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Ein Paradies nicht nur für Tiere – Finca Son Real

Ein Traum von einer Finca - Kapelle

Kaum zehn Minuten von den Touristenhochburgen in Can Picafort entfernt befindet sich die öffentliche Finca Son Real. Eigentlich stand dieser „Bauernhof“ gar nicht so richtig auf unserer Liste der Dinge die man gesehen haben muss. Das hat sich mittlerweile geändert.

Es wurde schon Abend als wir nach einem langen Tag beschlossen, uns doch noch die auf dem Heimweg gelegene Finca und die Nekropole anzusehen. Dort angekommen wurden wir zunächst von einer Herde Schafe, mehreren Enten und Gänsen lautstark begrüßt. Die Finca besteht aus einem großen Anwesen mit Kapelle, mehreren Gärten, einer Voliere, einem kleinen botanischen Garten, mehreren Weiden und dahinter einem weitläufigen sehr gepflegten Naturpark.

Gerade in diesen Abendstunden, in denen außer uns keine Besucher mehr auf dem Gelände waren, schienen die Tiere noch einmal ihre Finca ausgiebig zu genießen. Mehrere Pfaue stolzierten auf den Wegen herum. Die Schafe turnten auf Mauern herum und sprangen wild durch die Gegend. Wann sieht man schon einmal ein Schaf mit allen vieren in der Luft?!

 

Jahrhunderte alte Grabstätten – Die Nekropole von Son Real

Mehrere Wege führen von der Finca Son Real aus in den dahinter liegenden Naturpark. Fast alle von Ihnen haben Funde alter Relikte frühzeitlicher Kulturen als Ziel. Der wohl größte Fund ist die Nekropole von Son Real.

Die Nekropole besteht aus direkt am Meer oberirdisch angelegten Gräbern. Eine unweit angebrachte Infotafel verrät, dass die Anlage aus dem 7. Jahrhundert vor Christus stammt und aus 110 Gräbern besteht in denen mindestens 300 Skelette gefunden wurden. Ein leichter Schauer fährt einem über den Rücken, wenn man sich an diesem Ort befindet und man stellt sich unweigerlich die Frage, ob hier prähistorische Kulturen die Seelen ihrer Verstorbenen auf einen langen Weg über den Ozean verabschiedeten.

Son Real bot uns viel mehr als es zunächst den Anschein hatte. Vielleicht ist dieser Ort kein richtiger Geheimtipp, aber in jedem Fall einen Besuch wert!

 

Ruhig und beschaulich – Mallorcas Landleben

Ein Traum von einer Finca 10

Mallorca im März ist vielleicht nicht für die klischeehaften Mallorca-Aktivitäten geeignet, dafür hat man die Möglichkeit, die Insel von einer ruhigeren Seite zu bewundern. Wer es gern ruhig und beschaulich mag, fährt durch die zentralen und nördlichen Städtchen und Dörfer und genießt einfach nur die großen Mandel- und Zitrusbaumplantagen oder erfreut sich daran einmal nicht überall der Schnellste sein zu müssen – zumindest bis zum nächsten Rennradler-Pulk.

 

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